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Großprojekt verhindert nachhaltige Arbeitsplätze!

Dass wir uns aus Klimagründen den Neubau von Kohlekraftwerken kaum noch leisten können, ist mittlerweile hinlänglich bekannt.
Ein ganz anderer Aspekt wird aber aus der Debatte bislang konsequent ausgeblendet, jener der Arbeitsplätze. Im geplanten Kraftwerk werden nach Expertenauffassung kaum mehr als 30 Menschen aus der strukturschwachen Region Ostvorpommern Arbeit finden, da Anforderungsprofile der Stellen und Qualifikationsprofile der dortigen Arbeitslosen viel zu weit auseinander liegen.
Gleichzeitig bestehen begründete Befürchtungen, dass rund 300 Beschäftigte im 'kleinen' Tourismus ihren Arbeitsplatz verlieren könnten. Nach vorliegenden Gutachten muss schon in der Bauphase mit einem deutlichen Rückgang von Gästen im Gesundheitsland Mecklenburg-Vorpommern gerechnet werden.
In meinen Augen ist dies ein weiteres Beispiel für eine gescheiterte Wirtschaftsstrukturpolitik der Landesregierung, die den Menschen der Region unerfüllbare Hoffnungen auf kommende Arbeitsplätze macht!

   
Ostsee-Zeitung l Dienstag, 08. April 2008 | Hansestadt Greifswald l 52 Wörter
22 000 Stimmen gegen Kraftwerk

Greifswald Der Bundestagsabgeordnete Harald Terpe (Grüne) hat den Erfolg der Volksinitiative gegen das Steinkohlekraftwerk Lubmin begrüßt. „22 000 Unterschriften sind nicht nur ein Votum gegen das Kraftwerk, sondern ein Signal für eine andere Energiepolitik in M-V“, sagte er. Landtag und Landesregierung dürften den Protest nicht einfach vom Tisch wischen, forderte Terpe.
   
Ostsee-Zeitung l Wochenendausgabe, 15. März 2008 | Aus der Nachbarschaft l 562 Wörter
1,8 Millionen Euro fließen in Tribseeser Fotovoltaik-Anlage

Tribsees Auf einer Gesamtfläche von 2200 Quadratmetern wird jetzt auf den Dächern der Firma Veolia-Umweltservice die Energie der Sonne eingefangen. Gestern wurde die von fünf Privatinvestoren finanzierte Anlage eingeweiht.

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Beispiel macht Schule - Biodieselwerk: Ortsrat kämpft bis zum Schluss

Ostsee-Zeitung l   Donnerstag, 06. März 2008 | Hansestadt Greifswald  l 299 Wörter

Der Ortsrat von Wieck/Ladebow fordert die Bürger auf, bis 31. März Einwendungen gegen das Biodiesel- werk einzureichen.

Eldena Aufmerksame Stille Dienstagabend in der „Klosterschenke“. Gut 80 Wiecker, Ladebower, Eldenaer und Bewohner des Ostseeviertels waren zur gemeinsamen Sitzung der Ortsräte gekommen, um Flagge zu zeigen gegen den geplanten Bau eines Biodieselwerkes im Industriehafen Ladebow. Die WVG, die einige Hundert Mieter in diesen Stadtteilen hat, war trotz Einladung nicht vertreten.

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