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Sehr geehrte Damen und Herren, liebe MitstreiterInnen,
das dänische Fernsehen sandte einen Beitrag über die Aktion "Einladung Leinen Los! " der Klimapiraten am vergangenen Sonnabend in Greifswald. Hier der Link zum Beitrag: http://video.tv2.dk/index.php/id-26893852.html

Am Mittag desselben Tages stachen die Klimapiraten in See, um die Weltklimakonferenz in Kopenhagen zu entern und dort unter dem Motto "Act now!".für die Durchsetzung eines strengen Klimaschutzabkommens zu demonstrieren und eine Petition gegen das in Lubmin geplante Kohlekraftwerk zu übergeben. Bitten unterstützen Sie diese Online-Petition möglichst zahlreich.


DIE PETITION DER KLIMAPIRATEN
Kurz vor Beginn der Klimaverhandlungen in Kopenhagen ist der Bau des größten geplanten Steinkohlekraftwerks in Deutschland leider immer noch auf der Agenda. Das Steinkohlekraftwerk in Lubmin (bei Greifswald) soll neun Millionen Tonnen CO2 jährlich ausstoßen, fast genausoviel wie ganz Mecklenburg-Vorpommern bisher insgesamt emittiert. Wird das Kohlekraftwerk Lubmin gebaut, sind die Reduktionsziele Deutschlands erheblich gefährdet. Ferner würde die Energiewende hin zu Erneuerbaren Energien torpediert: das Kohlekraftwerk würde über Jahrzehnte mehr (schmutzigen) Strom produzieren, als überhaupt nachgefragt wird.

Bauen will das Kohlekraftwerk der dänische Staatskonzern DONG Energy, der in Dänemark ein recht ökologisches Image hat und sogar offizieller Partner der UN-Klimakonferenz ist. In Deutschland möchte der Konzern jedoch ein – weil ohne Kraft-Wärme-Kopplung - höchst ineffizientes Steinkohlekraftwerk bauen.

Um Lubmin zu verhindern brauchen wir Ihre/Eure und viele weitere Unterschriften! Unter www.kein-kohlekraftwerk.de finden Sie unsere Petition. Bitte unterschreiben Sie und verbreiten Sie sie weiter, damit bis zur Übergabe am 14. Dezember in Kopenhagen möglichst viele Unterschriften zusammenkommen. Auf Facebook unter www.facebook.com/klimapiraten und unter www.klimapiraten.net
berichten wir aktuell über unsere Schiffstour mit zwei Traditionsseglern von Greifswald nach Kopenhagen, über unsere Eindrücke bei der Klimakonferenz und natürlich über die Ergebnisse bei DONG Energy!


Die Klimapiraten

 



   

Klares NEIN zum Kohlekraftwerk von Dong energy!!!!!!! 

DONG Energy withdraws from Greifswald project in Germany 11.12.2009 14:31 Uhr
pdf-Dokument der Mitteilung (in englisch)

At a board meeting held today, DONG Energy resolved to withdraw from the 
project exploring the opportunities of building a new power plant near the town 
of Greifswald in northern Germany

übersetzt:
DONG Energy zieht sich aus Projekt bei Greifswald zurück.
Der Aufsichtsrat von DONG Energy hat in seiner heutigen Sitzung den Rückzug von einer weiteren Teilnahme an den Untersuchungen für einen Kraftwerkbau in der Nähe von Greifswald in Norddeutschland beschlossen.
hier der vollständige Text in deutsch auf den Internetseiten von MVregio


NDR-online: Dong Energy macht Rückzieher Lubminer Kraftwerksprojekt löst sich in Rauch auf

und auch die Ostsee-Zeitung ist brandaktuell:  Nach heftigen Protesten von Umweltverbänden und anhaltender Kritik aus der Landesregierung verzichtet der dänische Energiekonzern Dong Energy auf den geplanten Bau eines Steinkohlekraftwerks in Lubmin bei Greifswald.


 

   
Pressemitteilung, Lubmin / Schwerin; 07.12.2009

Nachdrücklicher Appell von Kraftwerksgegnern an Präsidentin der UN-Klimakonferenz

Verhindern Sie geplantes Kohlekraftwerk von DONG Energy in Deutschland!

Collage Hedegaard und Eldrup
Anlässlich der heute beginnenden UN-Klimakonferenz in Kopenhagen hat sich die Allianz "Kein Steinkohlekraftwerk Lubmin" mit einem Appell an die dänische Ministerin für Klima und Energie und Präsidentin der UN-Klimakonferenz Kopenhagen Connie Hedegaard gewandt.

Dänemark könne sich nicht als Gastgeber des Weltklimagipfels und Vorbild im Bereich Erneuerbare Energien präsentieren und gleichzeitig einem teils in Staatsbesitz befindlichen Energiekonzern gestatten, in Deutschland eine Kohlendioxidschleuder zu bauen, so die Gegner des geplanten 1600-Megawatt-Kolosses, der bei Lubmin an der vorpommerschen Osteeküste entstehen soll.

Hedegaard, die vor wenigen Tagen für das Amt der künftigen EU-Klimakommissarin nominiert wurde, wird in dem Brief aufgefordert, den Plänen des dänischen Energiekonzerns in Deutschland Einhalt zu gebieten. "Es ist ein unbegreifliches Szenario, was sich derzeit in Dänemark abspielt. DONG Energy wirbt als offizieller Partner des Klimagipfels für die Reduktion von Kohlendioxid, will aber in Mecklenburg-Vorpommern mit einem Kohlekraftwerk jährlich 10 Millionen Tonnen produzieren und damit für die Verdopplung des bisherigen industriellen Kohlendioxidaufkommens sorgen. Die dänische Energiepolitik hat an dieser Stelle einen ganz entscheidenden Schönheitsfehler, der mit den offiziellen Verlautbarungen von mehr Klimaschutz nicht in Einklang zu bringen ist. Das nenne ich Heuchelei.", so Arndt Müller, Ökologe vom Landesverband Mecklenburg-Vorpommern des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), der seit 2007 gemeinsam mit Bürgerinitiativen und dem WWF gegen das DONG-Kraftwerk arbeitet.

"Im eigenen Land", so der Ingenieur Michael Drevlak, Vorsitzender der Bürgerinitiative "Zukunft Lubminer Heide", "verfolgt DONG Energy - nicht zuletzt auf Grund einer fortschrittlichen Gesetzgebung - eine nach europäischem Maßstab vorbildlich nachhaltige Energiepolitik. Es wäre fatal, wenn bei uns noch schnell die vermeintlich billigeren, emissionsintensiven und ineffizienten Technologien zum Einsatz kämen, während Dänemark sich international als Saubermann feiern lässt. Wir hoffen, dass Frau Hedegaard als neue EU-Klimakommissarin und engagierte Streiterin für mehr Klimaschutz zuerst vor ihrer eigenen Haustür für Ordnung sorgt."

Ab Freitag, dem 11.12.2009, schließt sich die Allianz "Kein Steinkohlekraftwerk Lubmin" den Aktionen und Demonstrationen für wirksame internationale Klimaschutzabkommen in der dänischen Landeshauptstadt an. "Wir wollen den dänischen Bürgern bewusst machen, welch widersprüchliche Energiepolitik außerhalb ihres Landes mit ihren Steuergeldern finanziert wird. Wir werden nicht hinnehmen, dass Journalisten auf dem UN-Klimagipfel zu modernen und effizienten Blockheizkraftwerken mit Wohnzimmeratmosphäre gefahren werden, während nur 250 Kilometer entfernt unsere Region durch dänische Kohlepläne Schaden nehmen soll.", so Michael Drevlak abschließend.

Hier kann die deutsche Fassung des Briefes gelesen werden.


   

Bundesverband WindEnergie am 27.11.09: NRW opfert den Klimaschutz zu Gunsten von Kohlekraftwerken

Bis zu elf neue Kohlekraftwerke in NRW geplant

 

Die nordrheinwestfälischen Regierungsfraktionen CDU und FDP planen die ersatzlose Streichung des § 26 Landesentwicklungsprogramm. Nach Absatz 2 dieser Vorschrift ist es für die Energieversorgung in NRW anzustreben, dass insbesondere einheimische und regenerierbare Energieträger eingesetzt werden.Sicher ist das auch ein Versuch, den Baustopp für das Kraftwerk Datteln zu revidieren.

Weitere Informationen zu diesem unglaublichen Vorgang finden Sie hier.

Und dazu noch eine Meldung der Klimaretter.


   

Interessante Ausstellung im NEUEN KUNSTHAUS AHRENSHOOP

über Lubmin

Unter dem Titel „Gefährdete Landschaften“ weisen Lucy Fricke (Prosa), Nicole Schuck (Zeichnung) und Max Baumann (Fotografie)  in ihrem Projekt „Lubmin“ auf das vielfach in die Schlagzeilen geratene gleichnamige Seebad am Greifswalder Bodden hin. In einem Zusammenspiel von literarischen und visuellen Elementen machen sie auf die Widersprüchlichkeit wirtschaftlicher und touristischer Expansion aufmerksam. (29.11.2009 bis 01.02.2010, geöffnet täglich 10-16 Uhr) Weitere Einzelheiten hier.


   

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