Aktuelles alle BI en

In der letzten Woche fuhr eine Delegation der ALLIANZ gegen das Steinkohlekraftwerk in Lubmin nach Kopenhagen, um dort mit Vertretern von DONG Energy sowie Abgeordneten des dänischen Parlaments und Mitarbeitern des Finanzministeriums zu sprechen. Unsere Delegation bestand aus Mitgliedern der Bürgerinitiativen Lubmins, Usedoms, Rügens und Greifswalds, dem WWF sowie unserem Anwalt Herrn Peter Kremer. Die Klima-Allianz war in Kopenhagen ebenfalls vertreten.
Im Finanzministerium wurde eine Petition überreicht (DONG Energy befindet sich zu über siebzig Prozent im Besitz des dänischen Staates, wichtige finanzielle Entscheidungen werden deshalb vom Staat mitbestimmt). Der Text der Petition ist zu ihrer Information an diese Mail angehängt. Auch eine Resonanz der dänischen Presse
(www.information.dk/215974) ist als PDF beigelegt.


Unter dem Link
http://www1.ndr.de/mediathek/index.html?media=nordmagazin800

können Sie sich einen Beitrag des NDR Nordmagazins ansehen, der am 20.11. gesendet wurde und einen kleinen Eindruck von der Reise unserer Mitstreiter vermittelt.
Auf der nächsten Mitgliederversammlung der Bürgerinitiative Greifswald gegen das Steinkohlekraftwerk Lubmin e.V. werden wir Sie ausführlicher über die Ergebnisse der Gespräche in der dänischen Hauptstadt informieren.

Download der PETITION AN DIE REGIERUNG, IN SONDERHEIT DAS FINANZMINISTERIUM, DÄNEMARKS hier möglich. (pdf-Datei)



   
Unter dem Titel "Erneuerbare Energien als Impulsgeber für
wirtschaftlichen Aufschwung in Mecklenburg-Vorpommern" veranstaltete die
Allianz ‚Kein Steinkohlekraftwerk Lubmin’ am 02.11.2009 eine eintägige
Konferenz, an der über 140 Menschen teilnahmen. Die Konferenz war ein
Forum für Unternehmen, Wissenschaftler, Politiker und die
Öffentlichkeit. Es wurden Wege und Möglichkeiten aufgezeigt, wie mit
Hilfe der Erneuerbaren Energien eine nachhaltige und zugleich innovative
wirtschaftliche Entwicklung in der Region Vorpommern angestoßen werden kann.


Wir haben zentrale Erkenntnisse und Schlussfolgerungen, die sich aus der Konferenz ergeben, in einem
Ergebnispapier zusammengefasst, dass aus Anlass der
Wirtschaftsausschusssitzung am Mittwoch, dem 11.11.09, an dessen
Mitglieder, sowie an die Fraktionen und an die Presse gegangen ist.

Hier das Ergebnispapier zum Download, ein ausführlicher Bericht wird
folgen.
Siehe auch Homepage der Konferenz mit aktuellem Bildmaterial und Vorträgen des Tages!



   

Greifswalder Tagung zeigt Entwicklungsmöglichkeiten für Erneuerbare Energien auf - Steinkohlekraftwerk ist "Technik aus dem Museum".

Auf der Tagung "Erneuerbare Energien als Impulsgeber für die wirtschaftliche Entwicklung in Mecklenburg-Vorpommern", die am 2. November 2009 in Greifswald von der ALLIANZ "Kein Steinkohlekraftwerk Lubmin" und der BI Greifswald organisiert wurde, erklärte Preben Maegaard, Däne und Vorreiter für Erneuerbare Energien in Bild Maegaard
Dänemark, wie es sein Land geschafft hat, sich seit der Ölkrise völlig unabhängig von arabischem Öl zu machen, von dem es bis dahin 100 % abhängig war. Ohne Kernenergie! Eine wichtige Erkenntnis dabei war, Elektro- und Wärmeenergie nicht als zwei getrennte Sachen, sondern als Einheit zu betrachten. Dann kommt man automatisch darauf, dass Kraftwerke dort stehen müssen, wo auch die Wärme benötigt wird und ihre Größe den Erfordernissen anzupassen ist. Damit werden Leitungsverluste minimiert und Abwärme nicht sinnlos vernichtet. Den Rest bringen die Erneuerbaren Energien. Aus dieser Strategie sollte Mecklenburg-Vorpommern viel lernen, was auch für das Lubminer Dong-Projekt zutrifft, für das Maegaard vernichtende Kritik äußerte.

Bemerkenswert auch der Vortrag von Dr. Timm, Umweltpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, der sich der Energie- und Umweltpolitik in Mecklenburg-Vorpommern widmete. Er stellte eine beängstigende Analogie zur DDR-Wirtschaft bezüglich unseres derzeitigen Umgangs mit Natur und Umwelt fest. Indem er sich auf Nicolas Stern bezog, der in seinem Buch „Global Deals“ erklärte, dass es billiger wird, jetzt jährlich 2 % des BIP für den Klimaschutz aufzuwenden, als in 50 Jahren Unsummen für die Folgen des Klimawandels auszugeben. Daraus schlussfolgert Timm: Die Energiewende ist eine Sofortaufgabe, die entsprechende Konsequenzen auf der Kopenhagener Konferenz fordert. Er schlägt vor, Mecklenburg-Vorpommern als Schrittmacher zu entwickeln (als Vorbild sieht er z.B. Bayern, das vor Jahrzehnten ein unentwickeltes Agrarland war).

 

Weitere Informationen hier.


   

Stadt Arneburg setzt nach Bürgerprotesten Planungsprozess für Kohlekraftwerk aus

Weiterer Rückschlag für RWE-Kohlekraftwerksprojekt im Norden Sachsen-Anhalts

 

Mit einem Ratsbeschluss der Stadt Arneburg vom 30.10.09 wird bis auf weiteres  die Fortführung des Planungsprozesses für einen neuen Flächennutzungsplan eingestellt, der eine wesentliche Voraussetzung für den Bau eines Kohlekraftwerks ist.

Dieser für RWE herbe Rückschlag  reiht sich ein in einen bundesweiten Trend gegen neue Kohlekraftwerke. So konnten in den letzen Wochen bereits das geplante Kohlekraftwerk in Emden verhindert werden, in Mainz wurden die Pläne für ein weiteres Kraftwerk auf Eis gelegt. Auch bei dem Kohlekraftwerk in Datteln herrscht nach dem Urteil des OVG Münster ein faktischer Baustopp.

Quelle: Klimaallianz, erschienen am: 29.10. 2009 im europaticker

Hier die ganze Meldung


 

 

 

   

Großes CDU-Wahl-Event am Stralsunder Hafen am 05.09.09

Die CDU ruft ihr Wahlvolk- und wir kommen! Natürlich nicht mit leeren Händen, sondern als Präsent hatten wir für Herrn Seidel und Frau Merkel unser mahnendes Banner mitgebracht.

Bild Hafen Stralsund

 

 

 

Trotz lautstarker live-Musik mit schönen Oldies (Freibier gab’s nicht) hielt sich der Besucherstrom in Grenzen. Polizei und Ordner waren jedenfalls in ausreichendem Maße zugegen und wir wurden auch sofort in gebührendem Abstand „platziert“. Regenschirme mit unseren Aufschriften wurden von Ordnungskräften der CDU sofort in die „Zone des stillen Protests“ verwiesen (mit drei Seiten Auflagen hatte das Ordnungsamt Torsten Jelinskis Antrag zur Demonstration genehmigt).

Hier ist ein Teil der Mannschaft zu sehen.

Bild Podium

 

 

 

 

Als die Kanzlerin die Bühne betrat, musste sie sich erst mal anstrengen, um unser etwas entfernt platziertes Banner zu lesen. Sicher hat sie in dem Moment die Stelle mit den riesigen Investitionen und den vielen Arbeitsplätzen in Lubmin in ihrem Redekonzept gestrichen. Denn zur Energiefrage gab es kein einziges Wort in ihrer Rede. Weder zu einem überfälligen bundesdeutschen Energiekonzept noch zum Energiestandort Lubmin, der ihr sonst immer sehr am Herzen lag. Herr Seidel lobte die Kanzlerin und die Kanzlerin lobte die CDU-Erfolge der Vergangenheit und ihre jüngeren speziell. Und was sie alles machen will, wenn sie denn durch unser wohlwollendes Votum an die Regierung kommt. Als hätte sie nicht schon längst vier Jahre Zeit gehabt, ihre Pläne in die Tat umzusetzen.


   

Seite 6 von 22