Bürgermeister hat nicht widerrufen

Wenn die OZ dem Ruf einer unparteilichen Zeitung gerecht werden will, sollte Sie gründlicher recherchieren und Pressemeldungen neutral wiedergeben. Am 01.06.2006 veröffentlichen Sie unter "Staatsanwalt spricht DONG von Vorwurf frei" die Behauptung "Die Weiterverfolgung ihrer Klage wurde nun abgewiesen, nachdem Bürgermeister Klaus Kühnemann um Klarstellung gebeten worden war und seine Äußerungen sogar zurückgenommen hat." Diese Meldung enspricht nicht den Tatsachen und weicht auch von der entsprechnden ddp-Meldung vom 28.05.2008, 14:47, erheblich ab.
(Als Zeichen der Unsicherheit haben Sie selbst darauf verzichtet, den Verfasser des Artikels bzw. die Quelle der Pressemeldung anzugeben.)
Richtig ist, dass ich meine Äußerungen über den verbalen Versuch eines DONG-Mitarbeiters, "der Gemeinde Lubmin in der allgemein angespannten Finanzlage der Kommunen als guter neuer Nachbar Hilfe zukommen zu lassen",auch in gleicher Weise vor der Staatsanwaltschaft zu Protokoll gegeben habe.
Wie TV-Reporter oder Leser diese Information interpretieren, entzieht sich meines Einflusses.
Über den Tatbestand eines Bestechungsversuches, der von mir zu keiner Zeit erhoben oder gar angezeigt worden war, habe die Staatsanwaltschaft zu entscheiden. Und sie hat entschieden, indem sie die Ermittlungen eingestellt hat, da der Vorwurf nicht nachweisbar sei. Dies geschah aber nicht, weil ich angeblich meine Äußerungen zurückgenommen habe.
Ich erwarte eine angemessene Richtigstellung und für die Zukunft eine objektivere Berichterstattung.

Klaus Kühnemann aus Seebad Lubmin

nur bei OZ-online erschienen, am 02.06.2008