Noch einmal: Öffentliches Interesse für Kohlekraftwerk?

In einer Ausarbeitung von Horst Thieme und Eberhard Meißner wird nachgewiesen, dass

  1. bereits zum gegenwärtigen Zeitpunkt Überkapazitäten in Deutschland an fossilen Kraftwerken im Bau und genehmigt sind,
  2. damit nicht mehr Wettbewerb geschaffen wird und die Verbraucherpreise auch und besonders dadurch um 100 % bis 300 % steigen werden. Das wird insbesondere auch durch die Netzanschlussverordnung (Kraft-NaV vom 26.07.07) bedingt, die neuen Netzanschließern 10 Jahre Volllastfahrweise garantiert;
  3. dadurch eine „Vorfahrt" für die erneuerbaren Energien blockiert wird;
  4. die CO2-Sequestierung nicht funktioniert und - aus den v.g. Gründen - nicht funktio­nieren kann, d. h. ein Irrweg ist;
  5. dadurch Deutschland mit Abstand Europameister bei der CO2-Emission und bei den Strompreisen wird (eventuelle internationale Sanktionen hierzu nicht betrachtet);
  6. mit dem Bau und den Betrieb des zusätzlichen Kohlekraftwerkes Lubmin (als Überkapazität) mehr Arbeitsplätze vernichtet als geschaffen und die Ansiedlung weiterer Arbeitsplätze verhindert werden.

Andere Länder haben derartige Überlegungen bereits angestellt und erkannt, dass die Kohleverstromung nicht nachhaltig und klimagerecht ist und steuern bereits um.

Nur Deutschland ist unter den Industrienationen "Geisterfahrer" (H.-W.Sinn).

 

Mit der Kohleverstromung begeben wir uns energiepolitisch, preispolitisch und klimapolitisch in eine Sackgasse.

Ein Blick hinter die energiepolitischen Kulissen der Bundes- und Landesregierung ist erschreckend.

Es ist deshalb eine herbe Kritik an der Elektroenergiepolitik der Bundesregierung angemessen.

 

Das DONG-Kraftwerk und weitere Kohlekraftwerke sind deshalb gerade dem öffentlichen Interesse entgegen gerichtet.

Die hier im Kurztext aufgeführten Fakten und Kritiken sind ausnahmslos belegt. Die gesamte Ausarbeitung kann man herunterladen und lesen.