Großprojekt verhindert nachhaltige Arbeitsplätze!

Dass wir uns aus Klimagründen den Neubau von Kohlekraftwerken kaum noch leisten können, ist mittlerweile hinlänglich bekannt.
Ein ganz anderer Aspekt wird aber aus der Debatte bislang konsequent ausgeblendet, jener der Arbeitsplätze. Im geplanten Kraftwerk werden nach Expertenauffassung kaum mehr als 30 Menschen aus der strukturschwachen Region Ostvorpommern Arbeit finden, da Anforderungsprofile der Stellen und Qualifikationsprofile der dortigen Arbeitslosen viel zu weit auseinander liegen.
Gleichzeitig bestehen begründete Befürchtungen, dass rund 300 Beschäftigte im 'kleinen' Tourismus ihren Arbeitsplatz verlieren könnten. Nach vorliegenden Gutachten muss schon in der Bauphase mit einem deutlichen Rückgang von Gästen im Gesundheitsland Mecklenburg-Vorpommern gerechnet werden.
In meinen Augen ist dies ein weiteres Beispiel für eine gescheiterte Wirtschaftsstrukturpolitik der Landesregierung, die den Menschen der Region unerfüllbare Hoffnungen auf kommende Arbeitsplätze macht!