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Herzlich willkommen auf den Seiten der B├╝rgerinitiative Greifswald!

 

Am 17.12.07 wurde die B├╝rgerinitiative Greifswald gegr├╝ndet.

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"Ich bin auch gegen das Steinkohlekraftwerk. Aber da ist doch sowieso schon alles entschieden."
Wenn Sie diese Gedanken kennen, m├Âchten wir Sie als Zusammenschluss engagierter B├╝rgerinnen und B├╝rger herzlich bitten, eben gerade nicht in Resignation und Passivit├Ąt zu verfallen. Nur wer sich nicht wehrt, ist schon besiegt.

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OZ Greifswald I 29. Jan.2010
Kohlendioxid-Aussto├č seit f├╝nf Jahren nicht gesunken

Wenn die Stadt ihre ehrgeizigen Klimaziele erf├╝llen will, ist mehr Tempo n├Âtig. Im Klimaschutzb├╝ndnis wurden Vorschl├Ąge f├╝r L├Âsungen debattiert.

Von ECKHARD OBERD├ľRFER Greifswald.
Bis 2014 will das Greifswalder Klimaschutzb├╝ndnis den regionalen Kohlendioxidaussto├č um 14 Prozent im Vergleich mit 2005 senken. Allerdings ist man diesem ehrgeizigen Ziel in den letzten Jahren keinen Meter n├Ąher gekommen. So gestern Dr. Thomas Hammacher vom Max-Planck-Institut f├╝r Plasmaphysik beim Neujahrsempfang des B├╝ndnisses: ÔÇ×Die Reduzierung der Kohlendioxid-Emissionen muss also in zehn Jahren erbracht werden.ÔÇť Ge├Ąndert hat sich nur die Gewichtung ÔÇô in Greifswald wird weniger W├Ąrmeenergie, aber mehr Elektroenergie verbraucht. ÔÇ×Die Gespr├Ąche mit den Mitgliedern des Klimab├╝ndnisses haben gezeigt, dass das Ziel der Reduzierung um 14 Prozent eine gr├Â├čere Herausforderung ist, als man anfangs dachteÔÇť, so Hammacher. Es gebe aber L├Âsungsans├Ątze. ÔÇ×Wir sind mit der WVG einer der gro├čen Akteure im Klimaschutzb├╝ndnisÔÇť, stellte Stadtwerkegesch├Ąftsf├╝hrer Andr├ę Drei├čen fest. Beispielsweise lie├če sich durch die Umr├╝stung der gro├čen Fahrzeugflotten der Unternehmen viel Kohlendioxid sparenÔÇť, sagte er. Aber alle Investitionen m├╝sse man auch unter ├Âkonomischen Gesichtspunkten pr├╝fen. Sechsstellige Summen f├╝r mit Erdgas betriebene Busse zu investieren, sei angesichts der ungekl├Ąrten Zukunft des ├ľffentlichen Personennahverkehrs im Zusammenhang mit der Gebietsreform problematisch. Er erhalte st├Ąndig neue Vorschl├Ąge zur Erzeugung oder Nutzung regenerativer Energiequellen. Andr├ę Drei├čen w├╝rde sich w├╝nschen, dass diese Aktivit├Ąten geb├╝ndelt werden. Die Umsetzung der Ideen sollte besonders dann intereressant sein, wenn jetzt laufende Kraftwerke ÔÇ×in die Jahre gekommen sindÔÇť und Ersatz n├Âtig wird. Wenn aber durch weit st├Ąrkere Erzeugung bzw. Abnahme von ├ľkostrom die Preise stark steigen, sei das Kunden nicht vermittelbar, warnte Drei├čen vor zu hohen Erwartungen. ÔÇ×Die WVG leistet einen aktiven BeitragÔÇť, sagte Sprecherin JanaW├Âller. Auf dem Neubau des Wiecker Br├╝ckenhofes soll die erste Photovoltaikanlage der Wohnungsbau- und -verwaltungsgesellschaft Greifswald installiert werden. Um W├Ąrmeverluste zu reduzieren habe man bei 58 Wohnungen im Ostseeviertel- Parkseite Dreischeibenverglasungen installieren lassen. ÔÇ×Als erste Wohnungsunternehmen im Land haben wir Hightech ClimaLife-Dachziegel bei einem Mehrfamilienhaus in der Friedrich-Loeffler-Stra├če eingesetztÔÇť, nannte Jana W├Âller ein weiteres Beispiel. Bausenator Reinhard Arenskrieger sieht die Stadt Greifswald auf einem insgesamt guten Weg zur Erreichung des Einsparzieles. B├╝rgerschaftsbeschl├╝sse helfen dabei. Seit April 2009 wird die Errichtung von Niedrigenergie- und Passivh├Ąusern bezuschusst. Das Stadthaus, die fr├╝here Post, unterschreitet die schon hohen Standards der gesetzlichen Energieeinsparverordnung noch einmal um 30 Prozent. Die Bem├╝hungen zur weiteren Steigerung des Radverkehrs zielen ebenfalls in diese Richtung. Der Dresdner Verkehrsplaner Dr. Ditmar Hunger sieht neben dem Rad gro├če Chancen im Busverkehr. Er kann sich beispielsweise ein Jobticket und die Anpassung der Parkgeb├╝hren an die Kosten des ├ľPNV vorstellen. F├╝r 2010 sind unter anderem B├╝rgerforen, B├╝rgerversammlungen und ein Energiesparwettbewerb der Schulen vorgesehen. M├Âglichst im Oktober soll die B├╝rgerschaft das Klimaschutzkonzept, an dessen Konzeption gegenw├Ąrtig gearbeitet wird, beschlie├čen.

   

OZ Greifswald I 29. Jan.2010

BI-Chef Oskar Gulla: Wir wollen den Totenschein f├╝rs Kohlekraftwerk

OZ: Die B├╝rgerinitiative gegen das Steinkohlekraftwerk soll jetzt wie das Technologiezentrum Vorpommern Mitglied des Klimaschutzb├╝ndnisses werden. Wie man h├Ârt mit anderem Namen. Stimmt das? BI-Vorsitzender
Oskar Gulla: Das ist Quatsch. Der Name bleibt, denn der Kampf ist noch nicht zu Ende. Und den Beitrittantrag f├╝r das Klimaschutzb├╝ndnis haben wir schon vor ├╝ber einem Jahr gestellt. Wir haben der Region auch schon zehn Millionen Tonnen CO2 erspart.
OZ: Aber Dong hat sich doch verabschiedet oder?
Gulla: Das Genehmigungsverfahren der Dong Energy Kraftwerk Greifswald GmbH l├Ąuft weiter, Dagegen k├Ąmpfen wir. Wir wollen den Totenschein sehen. Danach kann man ├╝ber Namen reden.
OZ: Man h├Ârt ein wenig Groll gegen die Stadt oder die Stadtf├╝hrung heraus. Gulla: Wir h├Ątten Lob und Anerkennung f├╝r die Arbeit der B├╝rgeriniative von der Stadt erwartet, wie wir das vielerorts gefunden haben. Stattdessen hat Ende 2009 Oberb├╝rgermeister K├Ânig den Dong-R├╝ckzug bedauert.

   

Mitglieder-Information 26. Januar 2010

Liebe Mitglieder und Sympathisanten der B├╝rgerinitiative Greifswald gegen das Steinkohlekraftwerk Lubmin,

auch wenn 2010 schon einige Tag alt ist und wir alle schon wieder mittendrin im Alltagsgeschehen, m├Âchten wir Ihnen und Euch im Namen des Vorstands noch ein gesundes neues Jahr w├╝nschen und uns gemeinsam ein erfolgreiches.

Am 11.Dezember 2009 ging unter uns ja ein Jubel los, nachdem wir alle die Meldung "DONG GIBT AUF" gelesen hatten. Einige Tage┬áund Jubelfeiern sp├Ąter sind wir nun etwas ern├╝chtert, denn:

WIR SIND DAS KOHLEKRAFTWERK IMMER NOCH NICHT GANZ LOS!

Weiterlesen: Mitglieder-Information 26. Januar 2010

   




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Delegation der ALLIANZ gegen das Steinkohlekraftwerk in Lubmin nach Kopenhagen

In der letzten Woche fuhr eine Delegation der ALLIANZ gegen das Steinkohlekraftwerk in Lubmin nach Kopenhagen, um dort mit Vertretern von DONG Energy sowie Abgeordneten des d├Ąnischen Parlaments und Mitarbeitern des Finanzministeriums zu sprechen. Unsere Delegation bestand aus Mitgliedern der B├╝rgerinitiativen Lubmins, Usedoms, R├╝gens und Greifswalds, dem WWF sowie unserem Anwalt Herrn Peter Kremer. Die Klima-Allianz war in Kopenhagen ebenfalls vertreten.

Im Finanzministerium wurde eine Petition ├╝berreicht (DONG Energy befindet sich zu ├╝ber siebzig Prozent im Besitz des d├Ąnischen Staates, wichtige finanzielle Entscheidungen werden deshalb vom Staat mitbestimmt).

Den Text der Petition k├Ânnen Sie hier nachlesen.

Hier k├Ânnen Sie sich einen Beitrag des NDR Nordmagazins ansehen, der am 20.11. gesendet wurde und einen kleinen Eindruck von der Reise unserer Mitstreiter vermittelt.

Alle diejenigen unter Ihnen, die des D├Ąnischen m├Ąchtig sind, k├Ânnen hier einen Artikel der d├Ąnischen Zeitschrift ÔÇ×information.dk" herunterladen. Auch dieser Beitrag berichtet von unserem Besuch in Kopenhagen.

Auf der n├Ąchsten Mitgliederversammlung werden wir Sie ausf├╝hrlicher ├╝ber die Ergebnisse der Gespr├Ąche in der d├Ąnischen Hauptstadt informieren.

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