Antwort Seidel

Antwort des Ministers für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus vom 05.02.09 auf die Anfrage der BI vom 08.01.2009

Er schreibt u.a., dass der siebte Platz ihn insofern irritiert habe, weil er der Auffassung sei, dass M-V überproportional viel für den Ausbau erneuerbarer Energien tut: 2006 hätte M-V allein in die von Bund und Land finanzierte Forschungsplattform FINO II 1.4 Mio € investiert. Auch wurden die Ansiedlungserfolge im Bereich der Offshore-Windenergie, zu denen er auch die Zulieferindustrie rechnet, nicht berücksichtigt. Außerdem bezieht der Landtag von M-V seit 2003 Ökostrom. Von einem Rückstand gegenüber anderen Bundesländern, wie im Schreiben der BI formuliert, könne keine Rede sein!

Die Einrichtung einer Landesenergieagentur hält der Minister unter bestimmten Umständen für sinnvoll.

Nach Berechnungen des Energie-Umwelt-Beratung e.V. Instituts Rostock würde der Anteil erneuerbarer Energien trotz Inbetriebnahme eines Steinkohlekraftwerkes bei über 40 % liegen und damit die Vorgaben der Bundesregierung bezüglich des Integrierten Energie- und Klimaprogramms weit übererfüllen. Hier finden Sie den gesamten Brief.