ALLIANZ „KEIN STEINKOHLEKRAFTWERK LUBMIN“
Das Bündnis aus 4 Bürgerinitiativen der Inseln Usedom und Rügen, der Hansestadt
Greifswald und dem Seebad Lubmin am Greifswalder Bodden
sowie dem Umweltschutzverband BUND und dem WWF
wendet sich heute an Sie mit einem
–   SPENDENAUFRUF!

Sehr geehrte Damen und Herren,                                                     Usedom - Sommer 2009
die Pläne der Landesregierung, die uns im Sommer 2006 bekannt wurden, das größte
Steinkohlekraftwerk Deutschlands in Lubmin direkt am Greifswalder Bodden unterstützen
zu wollen, haben Widerstand in der Bevölkerung hervorgerufen. Fast schon offiziell
anerkannt, hat unsere „größte politische Bewegung seit der Wende“ den geplanten
Baustart 2008 zunächst erfolgreich verhindert. Unsere Allianz bewirkte Ende 2008, dass
der Investor Dong Energy über100 Punkte nacharbeiten muss, weil die eingereichten
Unterlagen unvollständig waren bzw. korrigiert werden müssen. Vorläufige Ergebnisse:
www.mvnet.de/cgi-bin/staeun/lubmin/anzeige_lubmin.pl?17
Im Umkreis von 40 km des geplanten Kohlekraftwerkes würden Sie im Fall eines
Kraftwerksbaues vor allem von den giftigen Kohlestaubpartikeln in der Luft direkt betroffen
sein. Wenn Sie wegen der noch intakten Natur und dem guten Seeklima zugezogen sind
oder bevorzugt deshalb bei uns Urlaub machen, so wird genau diese Spitzen-Qualität
nicht mehr gegeben sein. Quecksilber wird in unsere Nahrungskette gelangen, die
Wasserqualität erheblich schlechter, Algenpest und sogar Krankheiten drohen.
Um unsere Lebens- und Ihre Urlaubsqualität dauerhaft zu sichern,
um Ihre Existenzgrundlage im Tourismusgewerbe weiterhin zu gewährleisten,
wegen unserer aller Verantwortung unseren Nachfahren gegenüber,
müssen wir beweisen, dass diese Pläne nicht genehmigungsfähig sind.
58 % der hiesigen Bevölkerung lehnen laut einer repräsentativen Umfrage das
Steinkohlekraftwerk zudem entschieden ab. Der Mehrheitswillen wird durch die verantwortliche
Politik nicht berücksichtigt, Abstimmungen abgelehnt, das ist undemokratisch
und entspricht nicht dem Grundgesetz: „Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus“
und erzeugt entsprechend Unzufriedenheit.
Wenn Sie das Kohlekraft wie wir verhindern wollen,
bitten wir Sie heute um Ihre finanzielle Unterstützung!
Wir mit vielen hundert Bürgern investieren unser Geld und viel Zeit ehrenamtlich, doch qualifizierte
Gutachten und kompetente Anwälte kosten viel – wir benötigen bis Ende 09 noch ca. 45.000 Euro.
Deshalb sind wir auf Ihre bürgerliche Unterstützung erneut angewiesen,
wollen wir gemeinsam unser Ziel erreichen:
Kein Steinkohlekraftwerk Lubmin!

Kleine und große Spenden bitte überweisen mit dem Stichwort:
Kosten für Gutachten und Anwälte

Konto: BI Kein Steinkohlekraftwerk Lubmin e.V.
Sparkasse Vorpommern
BLZ: 150 505 00
Kto.-Nr. 37000 1052

IBAN: DE59 1505 0500 0370 0010 52
BIC:  NOLADE21GRW
 
Bürgerinitiative Kein Steinkohlekraftwerk Lubmin e.V. dankt Gemeinde Karlshagen für finanzielle Unterstützung

Auf seiner jüngsten Sitzung hat der Vorstand der Bürgerinitiative Usedom gegen das Steinkohlekraftwerk Lubmin e.V. (BI) erfreut die Meldung der Gemeinde Karlshagen zur Kenntnis genommen, dass mit der Verabschiedung des Haushaltsplanes für 2009 eine Rückstellung gebildet wurde. Um im Falle einer erforderlichen Klage gegen die evtl. Genehmigung des Steinkohlekraftwerks in Lubmin die Bürgerinitiative finanziell zu unterstützen. Pro Bürger wurden sage und schreibe 2 € eingestellt, bei über 3.000 Einwohnern immerhin schon einige Tausend Euro. Der Vorstand der Bürgerinitiative dankt hiermit der Gemeinde für diese Unterstützung. Petra Lobanowitsch aus Kröslin, 2. Vorsitzende der BI, wünscht sich eine davon ausgehende Signalwirkung.
„Die Gemeinden, die sich bereits gegen das Kohlekraftwerk ausgesprochen haben, sollten dem Karlshagener Beispiel folgen. Und andere Gemeinden sollten noch einmal überdenken, ob der Willen der mehrheitlichen Bevölkerung wirklich ignoriert werden darf! Zunächst setzen wir aber auf unsere gleichgesinnten Mitstreiter und appellieren an 
die zuständigen Gemeindevertreter und Bürgermeister, die notwendigen Schritte anzudenken“.
Der Vorsitzende der BI Michael Woitacha ergänzt: „Es könnte sein, dass wir das Geld gar nicht benötigen, denn das Kohlekraftwerk ist nicht genehmigungsfähig. Wir müssen allerdings auf den Fall einer gerichtlichen Auseinandersetzung vorbereitet sein.“ Die BI rechnet in diesem Jahr nicht mehr mit einer Entscheidung. Die Stellungnahme der EU-Kommission muss abgewartet werden und vom LUNG kamen bereits Signale, dass die erforderlichen Messungen im Greifswalder Bodden noch einige Monate andauern. Mehr Infos: www.kein-kohlekraftwerk-lubmin.de

   

Aufstellung von Spendenbüchsen

Die BI's haben während der Anhörungen im Genehmigungsverfahren für das Dong-Projekt Ende 2008 beachtliche Erfolge mit ihren handfesten Argumenten gegen das Steinkohlekraftwerk erzielt. Dabei sind aber auch erhebliche Anwaltskosten entstanden. Diese werden zum Teil von BUND und WWF abgedeckt, jedoch Bild Sammelbüchsemüssen auch wir unseren Beitrag leisten.

Falls die Genehmigung trotzdem erfolgt, müssen wir dagegen klagen. Auch dafür müssen wir vorsorgen. Falls das Geld wider Erwarten nicht benötigt wird, geht es nicht verloren, sondern wird satzungsgemäß gemeinnützigen Zwecken zur Verfügung gestellt.

Auf der Insel wurden in verschiedenen öffentlichen Einrichtungen vom Ordnungsamt OVP genehmigte Spendenbüchsen aufgestellt. Folgender Aufruf liegt dabei:

Spenden Sie bitte für unseren Kampf gegen das geplante Steinkohlekraftwerk in Lubmin

Liebe Einwohner, liebe Gäste, der dänische Konzern DONG Energy hat bei den deutschen Behörden beantragt, hier an unserer schönen Ostseeküste das größte Steinkohlekraftwerk Deutschlands zu errichten, welches für Natur, Umwelt und Gesundheit der Menschen irreparable Schäden bringen würde. Wir von der Bürgerinitiative „Kein Steinkohlekraftwerk Lubmin"e.V. haben Unterschriften gegen dieses Vorhaben gesammelt und werden mittlerweile von zig-Tausenden Bürgern, Wissenschaftlern, Sachverständigen, Ärzten, Firmen und Touristik- und Umweltverbänden unterstützt.

Das Anhörungsverfahren hat stattgefunden. Wir haben dort unsere Argumente vorgetragen. Dieses Anhörungsverfahren und die weitere juristische Auseinandersetzung vor dem Verwaltungsgericht verschlingen sehr viel Geld, das wir durch Spenden zusammenbringen müssen. Viele sind unserem Spendenaufruf schon gefolgt, leider ist noch nicht genug zusammen gekommen, darum haben wir diese Sammelbüchse aufgestellt. Wir danken Ihnen für Ihre Spende.

Bürgerinitiative „Kein Steinkohlekraftwerk Lubmin e.V."



   

Aufruf zu Spenden

Die bescheidenen Mitgliedsbeiträge sind die einzigen regulären Einkünfte des Vereins. Die Ausgaben steigen jedoch durch zunehmende Ausgaben für Plakate, Papier, Rechtsberatungs- und Anwaltskosten, obwohl einige Mitglieder solche Leistungen auch ehrenamtlich erbringen.

Deshalb ergeht unser Aufruf an alle, die ebenfalls das Kraftwerk nicht wollen, einen kleinen (oder auch größeren ;-)) Geldbetrag zu spenden.

Konto der BI Usedom: Bürgerinitiative "Kein Steinkohlekraftwerk Lubmin" e.V., Sparkasse Vorpommern,
BLZ: 150 505 00,
Kto.-Nr.: 37000 1052.
Vermerken Sie bitte auf dem Überweisungsträger Ihre Anschrift oder teilen Sie diese per e-mail mit, damit wir Ihnen eine Spendenquittung zuschicken können.


   
Hier der Download des Spenden-Aufrufs (pdf-Datei) zum verteilen und für die eigene Verwendung.


Martina Bahnsen                                                                                                          Tel. 03834 897690
Psychologische Psychotherapeutin                                                                   Fax 03834 897693
Vorstandsmitglied der                                                                      Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Bürgerinitiative Greifswald gegen das SKW Lubmin e. V.
Fleischerstr. 18
17489 Greifswald


1000 Helferinnen und Helfer für ein kohlefreies Lubmin dringend gesucht

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

die wichtigste Bitte gleich vorab:
Im folgenden möchte ich kurz erläutern, warum es nicht mehr ausreicht, eine
Unterschrift gegen das Kohlekraftwerk zu leisten.
Ich bitte Sie herzlich, sich ebenfalls als eine/r von 1000 HelferInnen für ein
kohlefreies Lubmin zu engagieren:
mit einer Spende von z. B. 100 Euro für die Kosten des Rechtsstreits.
Mit einer solchen Spende verbinde ich persönlich auch die Vorstellung, dass wieder
etwas weniger Steuern zu entrichten sind. So, wie sich die Stadt Greifswald und die
Landesregierung zum Dong-Projekt verhalten, haben sie meine Steuergelder auch
nicht verdient!

Weiterlesen: 1000 Helfer für ein kohlefreies Lubmin gesucht

   

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