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OZ | 20.03.2010 | Seite 12

gulla_ea_premiereRevolutionäre Filmpremiere


Oskar Gulla ist stolz darauf, dass „Die 4. Revolution - Energy Autonomy" in Greifswald Premiere feierte. Foto: M. Weiss

Innenstadt. „Wir haben einen Kampf auszutragen, es wird uns nichts geschenkt!", sagte der Landtagsabgeordnete Gottfried Timm (SPD) auf der Premierenfeier zum Film „Die 4. Revolution - Energy Autonomy". Timm sprach vom Kampf um eine alternative Energieversorgung. Der ist auch Thema des Films, der nun seit Donnerstag im Greifswalder Kino läuft. „Der Film feierte heute in 50 Städten Deutschlands Erstpremiere", sagte Oskar Gulla, Vorsitzender der Bürgerinitiative „Greifswald gegen das Steinkohlekraftwerk Lubmin". Die Initiative holte die Premiere nach Greifswald. Die Stadt war als einzige in Mecklenburg-Vorpommern beteiligt. Gulla: „Die 4. Revolution ist ein hochwertiger Dokumentarfilm, der wachrütteln soll. Er stellt die Alternativen zur jetzigen Energieversorgung dar und zeigt, dass die fossile Energieherstellung ein Ende haben wird". Etwa 150 Zuschauer hätten die Filmpremiere gesehen, so der Greifswalder. Der 22-jährige Benedikt Gerigk ist einer von ihnen. „Der Film hat Mut gemacht und gezeigt, wie wir aus der jetzigen Energieversorgung hinaus können", sagte er auf der Feier nach der Premiere. Auch Regisseur Carl Fechner ist überzeugt: „Nie war eine globale Aufbruchsstimmung so stark wie im Moment." Noch bis zum 31. März läuft „Die 4. Revolution" in Greifswald, danach macht der Film in anderen Städten Mecklenburg-Vorpommerns Halt. Oskar Gulla legt allen ans Herz, die Chance zu nutzen: „Ich fordere die Leute auf, in den Film zu gehen und mitzumachen beim Kampf gegen die fossile Energiegewinnung. Die Zeit drängt."

MARIAWEISS