Seit zwei Jahren wird gestritten

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Ostsee-Zeitung l Mittwoch, 29. Oktober 2008 | Blickpunkt l 232 Wörter              CHRONOLOGIE
Seit zwei Jahren wird gestritten

28. Dezember 2006: Der dänische Energiekonzern Dong Energy bestätigt Pläne zum Bau von bis zu drei 800-Megawatt-Kraftwerksblöcken in Lubmin.

12. Januar 2007: Investor und Landesregierung stellen in Schwerin das Projekt vor,das jetzt nur noch zwei Steinkohlemeiler vorsieht. Inbetriebnahme ist f√ľr 2012 geplant.

30. Januar 2007: Neben dem B√ľrgerverein ‚ÄěZukunft Lubminer Heide‚Äú k√ľndigen in Ostvorpommern SPD, Linkspartei/PDS, Gr√ľne, WWF und BUND gemeinsame Aktionen an.

22. April 2007: Bei einer B√ľrgerbefragung stimmen in Lubmin 79,5 Prozent der W√§hler gegen den Kraftwerksbau.

4. Oktober 2007: Dong Energy erteilt die ersten Aufträge.

7. November 2007: Kanzlerin Angela Merkel (CDU) stellt sich hinter die Dong-Pläne.

17. Januar 2008: Dong Energy lehnt die von der SPD geforderte Halbierung der Kraftwerkskapazität ab.

12. Februar 2008: Kraftwerksgegner starten in Schwerin eine Unterschriftenaktion f√ľr eine Volksinitiative.

19. Februar 2008: Die Umweltverbände BUND und NABU legen gegen den ersten Vorbescheid im Genehmigungsverfahren Widerspruch ein.

11. April 2008: Das Ostseebad Thiessow k√ľndigt an, gegen das Kraftwerk vor dem Verwaltungsgericht klagen zu wollen.

16. April 2008: Kraftwerksgegner √ľbergeben Listen mit 32 000 Unterschriften f√ľr eine Volksinitiative an den Landtag.

22. Oktober 2008: Der Landtag lehnt die Volksinitiative gegen das Kraftwerk mit den Stimmen von SPD und CDU ab. Ddp