Pinoccio

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Pinocchio und das Kohlekraftwerk

Antwort von Torsten Jelinski auf das unten stehende Interview der OZ mit Dong

Herr Gedbjerg lügt wenn er sagt, er hätte nicht selbst gehört, dass der Ministerpräsident gegen den Bau des geplanten Kraftwerkes ist. Er saß am 17.02.09 in der zweiten Reihe der Propagandaveranstaltung der IHK für DONG in Neubrandenburg, als der Ministerpräsident dies äußerte. Peter Gedbjerg lügt, wenn er sagt, unter Punkt 37 der Koalitionsvereinbarung sei festgeschrieben, dass die Landesregierung den Bau befürwortet. Dort ist ausschließlich der Ausbau von erneuerbaren Energien vereinbart. Aber trägt der Punkt 38 die Handschrift von DONG?

Herr Gedbjerg lügt, wenn er behauptet, die StAUN-Auflagen könnten in zwei Monaten erfüllt werden. Neben vielen anderen Aufgaben ist der Herbstvogelzug zu dokumentieren. Die Pinocchionase wird immer länger.

Wenn Herr Gedbjerg meint, manch einer hätte das Kraftwerk Peenemünde als Dreckschleuder vor Augen, versucht er vom Kern der Sache abzulenken. Erstens hat der Peenemünder Schornstein keine sichtbaren Rauchwolken ausgestoßen und zweitens soll das DONG-Kraftwerk mehr als 50 Mal größer werden. In Peenemünde wurde hochwertige schlesische Steinkohle verarbeitet, Dong will billigste Importkohle mit hohem Schwermetallanteil verbrennen. Auf den Werbe-DVD´s wird sogar zugegeben, dass Müll verbrannt werden kann. Das hat Herr Gedbjerg mir auch schon früher persönlich bestätigt. Wenn wirklich alle 80.000 DVD´s angesehen worden wären, hätte es in OVP schon einen Volksaufstand gegeben. Ich empfehle allen, die dieses Werbemittel noch nicht umweltfreundlich entsorgt haben, Titel 2, Kapitel 6 genau anzusehen.

Torsten Jelinski