Urknall oder Rückschritt?

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Ostsee-Zeitung l Donnerstag, 23. Oktober 2008 | Blickpunkt l 150 Wörter
Urknall oder Rückschritt?

Harald Rings- (SPD) torff, Ex-Ministerpräsident MV: „Das Steinkohlekraftwerk Lubmin ist wie ein Urknall.“ 

Erwin Sellering (SPD), Ministerpräsident MV: „Lubmin war immer Industriestandort. Streitig ist allein das Steinkohlekraftwerk.“

Hans-Jürgen Abromeit, Bischof der Pommerschen Evangelischen Kirche: „Kohlekraftwerke sind Ausdruck einer überholten Technik.“ 

Hans-Dieter Knapp, Honorarprof. Uni Greifswald: „Das Projekt läuft den Bemühungen im Klimaschutz vollkommen entgegen.“ 

Arthur König (CDU), OB Greifswald: „Wenn das Kraftwerk den Tourismus und die Natur nicht gravierend beeinflusst, dann empfinde ich es als Bereicherung.“ 

Klaus Kühnemann (parteilos), Bürgermeister Lubmin: „Entspricht nicht den Vorgaben im Bebauungsplan.“ 

Wolfgang Methling (Die Linke), Ex-Umweltminister MV: „Das Projekt ist ein energiepolitischer Rückschritt in das vergangene Jahrhundert.“ 

Dieter Rittscher, Geschäftsführer der Energiewerke Nord GmbH: „Das Kraftwerk ist der Schlüssel für neue Ansiedlungen.“