Wärmeversorgung Greifswald

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Vorauseilender Gehorsam vom OB Greifswalds

Stellungnahme zum Ostsee-Zeitung-Artikel von 12. November 2008 -
Dong Energy will Greifswald mit Fernwärme versorgen

Die Meldung über die Absicht von Dong, Wärme nach Greifswald zu liefern (s. Artikel unten) ist noch ganz frisch. Schon einen Tag später, am 13.11. meldet die OZ, dass König Arthur dienstbeflissen Verhandlungsbereitschaft zeigt, mit Dong Energy über Wärmelieferungen nach Greifswald zu sprechen. Wie seine große Vorturnerin ist auch er promovierter Physiker und bekennender Befürworter des Steinkohlekraftwerkes in Lubmin. Dem Laien bleibt in beiden Fällen unverständlich, wo ihr naturwissenschaftlicher Sachverstand geblieben ist.

Zu Beginn des Erörterungsverfahrens noch erklärte Dong, dass für ihr geplantes Projekt keine Wärmeauskopplung vorgeseheh ist. Nach den harten Debatten dort mit BI-Vertretern hat man nun offensichtlich erkannt, dass die öffentliche Stimmung besänftigt werden muss und zieht den Joker "Wärmeversorgung Greifswald". Dass aber Greifswald (im Gegensatz zu Dong!) schon lange die Zeichen der Zeit erkannt und kleine, hocheffiziente Blockheizkraftwerke gebaut hat, die u.a. die Wärmeversorgung der Stadt sicherstellen, scheint den Beteiligten unbekannt zu sein! Und wenn die Fernwärme aus Lubmin wiederkommen sollte, wie viele Arbeitsplätze gehen dann bei den Stadtwerken Greifswald verloren?