Marina Kröslin gegen Kraftwerkspläne

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Ostsee-Zeitung l Dienstag, 18. März 2008 | Insel Usedom links l 142 Wörter
Marina Kröslin gegen Kraftwerkspläne

Kröslin Falk Morgenstern, Geschäftsführer der Marina Kröslin GmbH, spricht sich gegen die Pläne des dänischen Konzerns Dong Energy aus, am Industriestandort Lubmin ein Steinkohlekraftwerk zu bauen. In einem Schreiben an Ministerpräsident Harald Ringstorff weist Morgenstern auf die Gefahren hin, die der Kohlemeiler für den maritimen Tourismus seiner Meinung nach in sich birgt. „Wir teilen die Sorge der Bevölkerung um den Erhalt der Boddenlandschaft und der einzigartigen Fischereigründe im Greifswalder Bodden. Das von Dong Energy geplante Kohlekraftwerk mit dem prognostizierten Kohlendioxidausstoß von 6,9 Millionen Tonnen pro Jahr verstößt gegen jede ökologische und ökonomische Vernunft“, heißt es in dem Brief. Die Beliebtheit der Krösliner Marina rührt laut Morgenstern aus der einzigartigen Lage und der naturbelassenen Umwelt her und sei aus Sicht vieler Skipper das wichtigste Argument bei der Ansteuerung des Yachthafens. T. S.