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Kraftwerksprojekt geändert

Stadtwerke Kiel für Gas- statt Kohlekraftwerk

Die Stadtwerke Kiel haben ihre Planungen für eine Nachfolgeanlage
des Gemeinschaftskraftwerks in Kiel geändert und prüfen jetzt den
Neubau eines Gaskraftwerks. Der ursprüngliche Plan, ein Steinkohlekraftwerk zu bauen, scheiterte an politischen Mehrheiten dagegen. Wieder ein Sieg der Vernunft! Die ganze Pressemeldung hier.
 

Hier die Meinung eines begeisterten M-V-Urlaubers, der mit seinen Mail-Kopien auch gleich die "richtigen" Adressaten gefunden hat:

----- Original Message -----
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Sent: Saturday, June 06, 2009 2:24 PM
Subject: Ticken die Uhren in Mecklenburg-Vorpommern richtig ?

Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern
- Geschäftsführer -

Sehr geehrter Herr Fischer ,
als begeisterter Rügen- und Usedom-Urlauber ist mir bekannt geworden, das mitten in der schönsten und lufthygienisch saubersten Region Deutschlands Kraftwerks-apazitäten von 4.000 MW installiert werden sollen. Darunter eine Dreckschleuder der Extraklasse - ein Steinkohlenkraftwerk. Der Standort Lubmin ist dadurch langsam deutschlandweit bekannt.
Mir ist das völlig unverständlich.
Im Dunstkreis dieser geplanten Kraftwerke sind im letzten Jahrzehnt riesige Summen in den Tourismus und das Kurwesen investiert worden. Und dies sehr erfolgreich - die Region erfreut sich großer Beliebtheit. Es leben geschätzt mindestens 100.000 Menschen direkt und indirekt von diesem für Vorpommern tragenden Wirtschaftszweig. Nun liegt mir eine Presseinformation vor, nach der
das Schweriner Wirtschaftsministerium ein „öffentliches Interesse“ an diesen Kraftwerksvorhaben bekundet und erklärt, dass daraus kaum Auswirkungen auf den Tourismus zu erwarten sind ( ??? ).
Ist dies auch der Standpunkt des Tourismusverbandes?
Ich gehe da durchaus subjektiv von mir aus - um Feinstaub und andere Kraftwerksabgase zu inhalieren, verbringe ich mit Sicherheit meinen Urlaub nach Errichtung dieser Kraftwerke nicht in dieser Region. Und ich bin mir sicher, das ich
nicht der einzige bin, der so denkt. Wieviel das Arbeitsplätze in der Tourismusbranche kosten wird kann ich ihnen nicht sagen, aber der Verlust wird  den Gewinn von 150 Arbeitsplätzen für ein Steinkohlenkraftwerk um ein
mehrfaches übersteigen.

Mit freundlichen Grüßen
und in der Hoffnung, das mir mein Urlaubsland erhalten
bleibt.

Ihr
Klaus Richter


   
Verlangen Sie vom SPD-Parteivorstand, die Forderung nach einem Baustopp für Kohlekraftwerke in ihr Regierungsprogramm aufzunehmen. Unterzeichnen Sie den Appell!

Informieren Sie Freunde und Bekannte

Online-campact Aktion: Klimaschutz ins SPD-Wahlprogramm

Über 30 neue Kohlekraftwerke wollen die Energiekonzerne bauen 
und damit für Jahrzehnte eine klimaschädliche Stromproduktion 
zementieren. Schon mit den derzeit genehmigten neun 
Kohlemeilern sind Deutschlands Klimaschutz-Ziele kaum mehr 
zu erreichen. Trotzdem stellen sich die Regierungsparteien 
bisher hinter die Neubaupläne der Konzerne.

Doch in der SPD ist kurz vor ihrem Parteitag am 14. Juni eine 
Debatte ausgebrochen: Soll sie in ihrem Regierungsprogramm 
einen Baustopp für die Klima-Killer verankern? Die Kohlelobby 
will dies auf Biegen und Brechen verhindern. Gerade nach dem 
Debakel der SPD bei der Europawahl müssen wir ihr klar machen: 
Glaubwürdigkeit kann sie bei den Wähler/innen nur 
zurückerobern, wenn sie keine Klientelpolitik für 
überkommene Technologien betreibt. 

Ich habe einen Online-Appell eines breiten Bündnisses von 
Umweltverbänden unterzeichnet, der kurz vor dem Parteitag 
in bundesweiten Tageszeitungen veröffentlicht werden soll. 
Appelliere doch auch an den SPD-Parteivorstand, die 
Klima-Killer zu stoppen!

www.campact.de/klima/sn6/signer
   

Radio 98eins Redaktionsbeitrag von der Veranstatung:

wbg-vorn_rock-gegen-kohle_280Rock gegen Kohle wbg-vorn_rock-gegen-kohle_280am 13.12.2008

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Neues Kohlekraft in Berlin verhindert         hier der Link zum BUND-net Beitrag

Nach massivem Widerstand des BUND und weiterer Verbände will Vattenfall seine Neubaupläne für ein Kohlekraftwerk in Berlin-Lichtenberg stoppen.
Nach Informationen aus der Senatsverwaltung soll das alte Kraftwerk Klingenberg nun nicht durch die geplante 800 Megawatt-Dreckschleuder ersetzt werden.

Stattdessen soll offenbar ein Gaskraftwerk mit deutlich geringerem CO2-Ausstoß gebaut werden. Der jetzt verhinderte Steinkohle-Block hätte jährlich bis zu 4,5 Mio. Tonnen CO2 und enorme Mengen an gesundheitsschädlichen Schad- und Giftstoffen in die Berliner Luft geblasen.
Öffentlicher Druck zwingt Vattenfall zur Planänderung

Weiterlesen: Neues Kohlekraft in Berlin verhindert

   

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