Ostsee-Zeitung l ┬áFreitag, 13. M├Ąrz 2009 | Anklam
Kraftwerk als Giftschleuder unerw├╝nscht

Zur Berichterstattung ├╝ber das geplante Steinkohlekraftwerk am Industriestandort Lubmin: Wer kann denn nach den Er├Ârterungterminen in Greifswald noch f├╝r das Projekt Giftschleuder oder Pechkohlekraftwerk Lubmin sein? Nur Leute die sich mit diesem Thema keine Minute besch├Ąftigt haben und nur den L├╝gen des Zauberpeters nachlaufen. Am Wahlabend werden sie alle feststellen, Wahlhelfer f├╝r die Braunen gewesen zu sein. Wer bis heute noch nicht verstanden hat, dass dieses Projekt hier nicht erw├╝nscht ist, ignoriert die mittlerweile mehr als 60 000 Unterschriften von W├Ąhlern gegen diese Giftschleuder. Die Genossen k├Ânnen nur mit einem ganz klaren Nein W├Ąhlerstimmen sammeln. Es bleibt ihnen keine andere M├Âglichkeit. Dies gilt, so meine ich, sowohl f├╝r die SPD als auch f├╝r die Kandidaten der Linken. Andere als Nein-Sager zu diesem Projekt sollten ├╝berhaupt nicht aufgestellt werden, denn sie handeln verantwortungslos gegen├╝ber der Bev├Âlkerung. Folgen sie der Insel R├╝gen! Hier haben sich alle Parteien und Verb├Ąnde klar und deutlich gegen den Giftmeiler ausgesprochen. Warum wohl?

Torsten Jelinski, Thiessow