Auch in Österreich wächst der Widerstand gegen Dong

Seitdem bekannt ist, dass verschiedene österreichische Firmen sich an dem Dong-Projekt in Lubmin beteiligen wollen, regt sich auch dort erheblicher Widerstand. Lesenswert dazu ist die Webseite http://www.wasser-osttirol.at/.

Auf dieser Seite findet man auch einen Bericht über die 6. Internationale Energiewirtschaftstagung an der TU Wien (11.-13.2.09). Deren Kredo lautet:

Nur eine deutliche Reduktion des Energieverbrauchs kann unsere Energieprobleme lösen. Und dann die Feststellung:

Das grundsätzliche Problem in Österreich aber ist, dass es keine koordinierte und proaktive Energiepolitik gibt weder kurz- noch langfristig. Es gibt zwar ambitionierte Ziele - z.B. 34% erneuerbare Energie bis 2020 - aber keine Strategien, keine Wege, die zum Erreichen dieser Ziele führen sollen! Nach Meinung der Experten kann aber letztendlich nur ein umfassendes energiepolitisches Paket, bestehend aus einem abgestimmten Mix aus

- Höchstverbrauchsstandards für Geräte, Gebäude, Fahrzeuge

- Steuerlichen Maßnahmen, z. B. eine umfassende CO2-Steuer

- Gezielten Subventionen zur Förderung der Solarenergie und der Effizienzsteigerung von Gebäuden

- Forciertes Forschung- und Entwicklungsprogramm mit Fokus auf Energiesparen und erneuerbare Energieträger

- weiteren begleitenden Maßnahmen, z.B. im Bereich der Raumplanung

zu einer Annäherung an einen Pfad nachhaltiger Energienutzung und damit eines nachhaltigen Wirtschaftssystems führen.

Da können wir von der BI nur staunend feststellen: Wie sich die Bilder gleichen...... Immer wieder wird auch von uns darauf hingewiesen, dass weder Bund noch Land auf ein langfristiges Energiekonzept verweisen können und auch wenig begründete Hoffnung besteht, dass dieser Zustand verändert wird. Immer sind nur Wahlen im Focus.