Bürgerinitiativen Kein Steinkohlekraft­werk in Lubmin

Gemeinsame Bürgerinitiativen gegen das Steinkohlekraftwerk in Lubmin

Schwerin antwortet am 1.10.2010 auf die Anfrage zur Genehmigungslage nach Kauf der Dong-Unterlagen durch die EWN

Darin heißt es u.a.:“ Wir haben Ihr Schreiben zum Anlass genommen, uns mit dieser Frage intensiv auseinander zu setzen. Die Prüfung ist allerdings noch nicht abgeschlossen. Ich kann Ihnen jedoch zusichern, dass wir einer von EWN vorgeschlagenen Verfahrensgestaltung nur dann zustimmen werden, wenn die formelle Rechtmäßigkeit gegeben und eine uneingeschränkte Beteiligung der Öffentlichkeit gewährleistet ist.“

Den ganzen Brief können Sie hier lesen.

ALLIANZ
Kein Steinkohlekraftwerk Lubmin                                            
bestehend aus den Bürgerinitiativen Lubmin, Usedom, Greifswald and Rügen und den Umweltorganisationen BUND und WWF
www.kein-kohlekraftwerk-lubmin.de

c/o BUND Mecklenburg-Vorpommern, Wismarsche Str. 152, D-19053 Schwerin, Germany

Öffentliche Erklärung der Allianz „Kein Steinkohlekraftwerk Lubmin“ zur Absage von DONG Energy
(-> hier der Download des pdf-Dokument möglich)

Nach der Entscheidung des dänischen Energiekonzerns DONG Energy, am Greifswalder Bodden kein
Steinkohlekraftwerk zu errichten, wendet sich die Allianz "Kein Steinkohlekraftwerk Lubmin" mit dieser offiziellen

Erklärung an die Öffentlichkeit:
„Angesichts dieses großartigen Erfolgs möchten wir unseren in- und ausländischen Unterstützerinnen und
Unterstützern, die in den vergangenen drei Jahren für diesen Ausgang der Kraftwerkspläne gekämpft haben,
sehr herzlich danken. Wir nehmen die Entscheidung von DONG Energy mit Respekt zur Kenntnis. Allerdings
ist sie folgerichtig, denn der Weg zurück in das Kohlezeitalter war und ist am Greifswalder Bodden nicht gewollt.

ALLIANZ begrüßt die Initiative des Regionalen Planungsverbandes Vorpommern

Pressemitteilung  der Allianz (10. September 2009)

Zur Auftaktkonferenz „Raumentwicklungsstrategien für den Klimawandel“ hatte der Regionale Planungsverband Vorpommern (RPV) am vergangenen Montag in das Greifswalder Berufsbildungswerk geladen. Die fünf Kreise Vorpommerns sind eine von bundesweit acht Modellregionen, in denen die Bundesregierung Erfahrungen für ihr Klimaschutzziel sammeln möchte, wonach „bis zum Jahr 2020 die Treibhausgasemissionen gegenüber 1990 um 40 Prozent und danach weiter reduziert werden“ sollen. Gegenstand der Förderung sollen auch „Untersuchungen zu technischen und wirtschaftlichen Minderungspotenzialen, insbesondere in Kommunen, in der Wirtschaft und in privaten Haushalten“ sein.

Der RPV möchte „den Klimawandel in Vorpommern nicht abwarten, sondern seine Chancen erkennen und nutzen. Natürlich sieht sich da auch die ALLIANZ „Kein Steinkohlekraftwerk Lubmin“ gefordert. Die Verhinderung dieses Kraftwerkes wäre ein substanzieller Beitrag zur Begrenzung der klimawirksamen Emissionen. Auf die Bedeutung des Kohlekraftwerks in Lubmin hinsichtlich der landesweiten CO2-Emmissionen angesprochen verwies der Vorsitzende des RPV, Greifswalds Bürgermeister Arthur König, lapidar auf das laufende Verfahren.

Die Allianz gegen ein Kohlekraftwerk in Lubmin erwartet dagegen, dass sich der RPV, angesichts der Folgen des Klimawandels in der Region, klar gegen das Kraftwerks-Projekt stellt.

Deshalb ruft die ALLIANZ die Wähler für die kommende Bundestagswahl dazu auf, die Kandidaten danach zu fragen, wie sie zu diesem, unsere Existenz bedrohenden, Wahnsinnsprojekt stehen.  (Die ganze Mitteilung hier.)

Karin Kaspar – Sprecherin der ALLIANZ

Pressemitteilung: (09.12.2009)

Umweltpreis des Landtags Mecklenburg-Vorpommern:

Bürgerschaftliches Engagement vor Ort bringt Energiewende voran ALLIANZ „Kein Steinkohlekraftwerk Lubmin“ gratuliert den Gewinnern

Die Bürgersolaranlage Neustrelitz und das Kompetenzzentrum Regiostrom Ivenack GmbH  sind die Gewinner des Umweltpreises des Landtags Mecklenburg-Vorpommern 2009 (s. dazu OZ-Artikel vom 8.12.09).

Vertreter der Allianz "Kein Steinkohlekraftwerk Lubmin", die sich ebenfalls um den Umweltpreis beworben hatte, begrüßen  die Entscheidung der Jury und lobten die ausgezeichneten Projekte als hervorragende Beispiele für den dringend notwendigen Ausbau der Energieerzeugung aus Erneuerbaren Energien.

Antwort des STAUN Stralsund zu Fragen der Allianz

Die Allianz hat in zwei Anfragen vom 18.01. und 14.05.2009 Auskunft erbeten zur weiteren Bearbeitung der Anträge aus dem Erörterungstermin, zur Vollständigkeit der von Dong Energy nachzureichenden Unterlagen und zum Antrag an die Europäische Union.

Ein Teil der Anträge wurde dahingehend bearbeitet, dass deren Inhalte im Beurteilungsprozess der Behörde berücksichtigt werden.

Die nachgereichten Unterlagen sind im Wesentlichen vollständig.

Die Europäische Kommission wird wunschgemäß ergänzende Unterlagen erst dann erhalten, wenn sie von den Genehmigungsbehörden geprüft und als formal und inhaltlich vollständig betrachtet werden.

Der ganze Brief ist hier zu lesen.