Kein Steinkohlekraft­werk in Lubmin

Gemeinsame Bürgerinitiativen gegen das Steinkohlekraftwerk in Lubmin

 
 
 

Kapitel - 17_Ergänzende Unterlagen über den Link:
www.mvnet.de/cgi-bin/staeun/lubmin/anzeige_lubmin.pl?17

Immissionen:
Brief STAUN Stralsund.pdf
Nr-04-Anlage-Tauschseite10-Schallimmissionsprognose.pdf
Nr-04-Anlage-Tauschseiten18-20-Schallimmissionsprognose.pdf
Nr-04-Anlage1-Lageplan-io9.pdf
Nr-04-Anlage2.pdf
Nr-04-Müller BBM_M78292_02_Pbe_3D.pdf
Nr-04-Vorbelastung-Schall.pdf  .....................................................................

Nr-56-AUSTAL-Berechnungsprotokoll-Kurzzeitwerte-Immissionsprognose.pdf
Nr-57-Wetter-10Jahreszeitraum.pdf

Naturschutz:
Ergaenzungen SKW Greifswald_090430_komplett_final_abgabe.pdf

Wasser:
Antwort an Wasserbehörde 09 03 2009_2_.pdf
Nr-W-01a-Grenzwerte-Emissionen-2009-03-05.pdf
Nr-W-01b-2-3-WRRL-Hg-etc-2009-03-05.pdf


Brüssel/Schwerin (dpa) Die EU-Kommission hat den Antrag des Landes auf Stellungnahme der Brüssler Behörde zum Bau des geplanten Steinkohlekraftwerks in Lubmin als mangelhaft zurückgewiesen. In einem der Deutschen Presse-Agentur dpa zur Kenntnis gelangten Schreiben vom 19. Februar an das Bundesumweltministerium weist das zuständige Brüssler Umweltdirektorat darauf hin, dass die Kommission ausschließlich auf Grundlage abgeschlossener Verfahren und Prüfungen eine sachgerechte Stellungnahme abgeben könne.Das Umweltministerium in Schwerin bestätigte Existenz und Inhalt des Briefes. „Das Schreiben überrascht uns nicht“, sagte eine Sprecherin.


dpa/regioline vom 15.03.2009

Heringslaich im Bodden könnte neue Hürde für Kraftwerksbau werden

Stralsund (dpa/mv) - Der Heringslaich im Greifswalder Bodden könnte eine neue Hürde für das Kraftwerksprojekt des dänischen Energiekonzerns Dong Energy werden. Die Genehmigungsbehörde in Stralsund gibt ein Gutachten über die möglichen Auswirkungen des Steinkohlekraftwerks auf das Heringslaichgebiet in Auftrag, wie deren Leiter Reinhard Stahlberg der dpa sagte. Der Bodden gilt als "Kinderstube" des Herings, rund 80 Prozent des westlichen Ostseeherings laichen dort. Forscher beobachten seit einigen Jahren einen deutlichen Rückgang der Larvenpopulation.

Die akribischen Eide und Lobby-Background-Aktivitäten von DONG Energy

Im Allgemeinen sind Investoren "scheu wie ein Reh". Der dänischen Konzern DONG Energy ist das Gegenteil dessen. Woran ist das erkennbar?

  • Instrumentalisierung der Arbeitslosen. Großartige PR-wirksame Werbekampagnen für eff. 30 Dauerarbeitsplätze aus der Region - ein nicht zu überbietender Zynismus mit der Not!
  • Instrumentalisierung der IHK und der Unternehmer. Man wird nicht müde Versorgungs-engpässe "an die Wand zu malen", Lösung: Nur das DONG-Kraftwerk. Ziel: Genehmigung.
  • Die modernste Kraftwerk Europas-Behauptung Welche Innovationen und Patente hat DONG, die andere nicht haben, um das zu belegen? - Keine.
  • Die Best verfügbare Technik-Beteuerung. Wurde schon vor der Erörterung glorifiziert und nun noch mal besser - wer soll das noch glauben? Es bleibt ein technisch veraltetes Monster.
  • Nur durch das DONG-Kraftwerk gibt es keine Versorgungslücke in Nordeutschland. Die beiden (für die verbraucherarme Region) riesigen Gaskraftwerke werden völlig verschwiegen.
  • Die Wirkungsgradbehauptung entpuppt sich als unhaltbar. Sowohl der Netto-, als auch der Gesamtwirkungsgrad des 1600 MW-KW ist unwahr (incl.Transport- und Übertragungsverluste).
  • Die CCS-Zusicherung: Fata-Morgana - ist nie wirtschaftlich erreichbar, wie selbst der Chefkonstrukteur von DONG einräumt. Dient nur zur Akzeptanzintention und Täuschung.
  • Das Versprechen auch jegliche andere Brennstoffe zu nutzen (Biomasse, Müll etc.). Wenn's nur irgendwie bei den Regierenden ankommt - wird es beteuert.
  • Die Prozesswärme-Verheißung als Schlüssel für nachträgliche Industrieansiedlungen. Geht technisch nicht - muss vor der Kraftwerks-Auslegung bekannt sein.
  • Das Fernwärmeversprechen für Greifswald: Wenn gar kein Argument mehr "sticht", dann noch dieses. Wissend, dass dies fernab jeglicher Realität und Wirtschaftlichkeit liegt.
  • Die Umweltbeteuerung: Alles gar nicht so schlimm, man wolle ja Messstationen aufstellen. Wohl wissend dass man fehlende Qualität hinterher nicht mehr "hinein kontrollieren" kann.
  • Die Quecksilberreduktions-Zusicherung: Erst Halbierung durch einfaches Mischen der Importkohle und nun plötzlich 1/5 des kritisierten Wertes - fauler Zauber!
  • Das Filterversprechen. Erst keinerlei Feinstaubbelastung und nun auf einmal bessere Filter. DONG verspricht alles (auch schriftlich) - wenn's nur seinem Ansiedlungsziel dient.
  • Das zahlreiche Sponsoring. Every body's darling - um ja Akzeptanz bei der zu erwartend skeptischen Bevölkerung und nicht nur da, vor allem bei den Entscheidungsträgern zu finden.

Mit all diesen Versprechungen und Unwahrheiten hat DONG zumindest eines geschafft - die Landesregierung über sein wahres Ansiedlungsziel bisher zu täuschen (dänischer Strom-Export vom deutschen Boden aus).

Und mit vielen Hochglanzflyern und Video-DVD´s versucht er es immer wieder beim Volk.

Ein solcher Investor ist nicht seriös, er ist durchschaut und deshalb wollen wir ihn nicht!

Eine politische Abfuhr ist vonnöten.