Kein Steinkohlekraft­werk in Lubmin

Gemeinsame Bürgerinitiativen gegen das Steinkohlekraftwerk in Lubmin

 
 
 

28. Oktober, 10:00 Uhr im SCHAWI-Greifswald:Öffentliche Erörterungsveranstaltung zum Kohlekraftwerk

LubminWir gehen gemeinsam hin!
Treffpunkt 08:30 Uhr auf demFischmarkt in Greifswald,Demonstrationszug durch die Stadt zumSCHAWI, Ziegelhof 7

Infos zum Rederecht für Verfasser von Einwendungen bei BUND und WWF:WWF Ostseebüro, Knieperwall1, 18439 Stralsund, Tel.: 03831 / 297-018, Fax:…-599, eMail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! M-V e.V., Zum Bahnhof 20, 19053 Schwerin, Tel.: 0385 / 565470, Fax: …-3661, eMail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Übersicht über alle Erörterungstermine:
Kühlwasserentnahme, Einleitung von Kühlwasser, Einleitung von Prozesswasser - 28. Okt. 08,10.00 Uhr, SCHAWI HGW

Naturschutzgenehmigung04. Nov. 08,10.00 Uhr SCHAWI HGWArtenschutz - 11. Nov. 08,10.00 Uhr

Permanente Grundwasserabsenkung & Bauzeitliche Grundwasserabsenkung - 13. Nov. 08,10.00 Uhr, SCHAWI HGW

2. Vorbescheid mit Erlass einer 1. Teilgenehmigung (Baustellenfreimachung u.ä.) - 19. Nov. 08,10.00 Uhr,
SCHAWI HGW

Die Erörterungstermine sind öffentlich, die Orte werden frühestmöglichunter http://kein-kohlekraftwerk-lubmin.de/ bekanntgegeben.V.i.S.P.: Bürgerinitiative Greifswald gegen das Steinkohlekraftwerk Lubmine.V.

 

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Flyer_Eroerterung-mit-Terminen-2.jpg

 

 

Flyer als pdf-Datei zum Download

 

 

 


Öffentliche Anhörung zur Volksinitiative

Da der Wirtschaftsausschuss in seiner Anhörung zur Volksinitiative gegen das Steinkohlekraftwerk Lubmin keine Fachleute zuBild Anhörunggelassen hatte (das Ergebnis seiner Empfehllung an den Landtag ist inzwischen bekannt: Der Antrag der VI ist abzulehnen; weiter Informatiolnen dazu siehe http://ostsee-zeitung-blog.blogspot.com/), organisierte. Die Linke am 17.10. in Greifswald eine öffentliche Anhörung mit ausgewiesenen Experten. Fazit von Prof. Methling am Ende der Veranstaltung: Alle Anwesenden konnten die Argumente der Kraftwerksgegner in Berichten aus der Sicht von Naturschützern, Klimaexperten, Politikern und Technikern bestätigt und sogar erweitert finden. Eine Zusammenfassung wird hier veröffentlicht, wenn die Referenten ihr Material zur Verfügung gestellt haben.

30.09.2008: Schwerin / MVregio
Nachdem auf gleiche Weise die Ergebnisse des Instituts für Ostseeforschung Warnemünde zu den möglichen Auswirkungen eines am Standort Lubmin betriebenen Steinkohlekraftwerks für den Greifswalder Bodden vorgestellt wurden,

hält es der Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Dr. Till Backhaus (49,SPD) wegen der Vorhabensdimensionen und des hohen öffentlichen Interesses für geboten, die ebenfalls im Auftrag der Landesregierung erstellten Gutachten über die Auswirkungen eines solchen Kraftwerksbetriebes auf die Badewasserqualität und die Luftgüte der Öffentlichkeit umgehend bekannt zu machen.

Dr. med. Theo Kaufmann                                                        9. Oktober 2008,  17459 Ostseebad Koserow
Facharzt für Innere Medizin      
und Lungenkrankheiten
Tel. 038375 - 2 24 90                                                                                
Funk: 0160 - 99 13 01 46
Fax: 01212 5 201 33 540
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Stellungnahme zur Pressemeldung
"Badewasser- und Luftschadstoffgutachten zum Projekt Steinkohlekraftwerk Lubmin wird vorgestellt" vom 30. September 2008

In der Pressemeldung betont Herr Dr. Till Backhaus wörtlich: "Die Menschen in der Region
haben das Recht über solche Ergebnisse schnell möglichst informiert zu werden. Die
Landesregierung hat die Pflicht dafür zu sorgen, dass sie Eingang in ein rechtsstaatliches
Verfahren finden, in dessen Ergebnis eine Entscheidung über die Genehmigungsfähigkeit
des Vorhabens stehen wird".
Diese Aussage ist erfreulich. Leider hält sich der Verfasser nicht an eine objektive Wiedergabe
bei den Auszügen aus den Zusammenfassungen der Zusatzgutachten. ....


Der Inhalt der vollständigen Zusammenstellung kann hier downgeloadet werden (pdf-Datei mit 2 Seiten)

Ostsee-Zeitung l Wochenendausgabe, 27. September 2008 | Titelseite l 319 Wörter
8900 Einwendungen gegen Kraftwerk

Anwohner und Verbände legen massiv Widerspruch gegen den Bau des Kohlekraftwerkes in Lubmin ein. Ein so aufwendiges Genehmigungsverfahren gab es in Vorpommern noch nie.

Greifswald (OZ) Gegen das geplante Steinkohlekraftwerk in Lubmin bei Greifswald gingen bereits 8900 Einwendungen ein. Das bestätigte gestern das Staatliche Amt für Umwelt und Natur (StAUN) in Stralsund. Die Genehmigungsbehörde hatte die Antragsunterlagen des dänischen Investors Dong Energy seit 1. August auf Rügen und Usedom, in den Regionen Greifswald, und Recknitz-Trebeltal sowie in Stralsund und Ueckermünde öffentlich ausgelegt. Mitte September sei die Einwendungsfrist fast überall abgelaufen, im Amt Bergen auf Rügen ende sie am 6. Oktober, informierte StAUN-Chef Reinhard Stahlberg. Ab 28. Oktober werden bei sechs Erörterungsterminen unter anderem die Einwendungen zu Naturschutzbelangen, Luftverschmutzung und Grundwasserabsenkung behandelt. In der Mehrzweckhalle Greifswald-Schönwalde würden dafür 400 Plätze zur Verfügung stehen, zusätzlich ein Zelt mit Platz für insgesamt 2000 Personen. Stahlberg spricht vom „aufwendigsten Genehmigungsverfahren“, das seine Behörde je führte.