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Künstler aller Genres wenden sich gegen den geplanten Bau des Steinkohlekraftwerks Lubmin

Am Donnerstag, dem 6. März um 19:30 Uhr, findet im Dom zu Greifswald das erste Benefiz-Konzert der Reihe „Aufwachen ! KunstGegenKohle“ zur Unterstützung des Widerstandes gegen das Steinkohlekraftwerk in Lubmin statt. Musiker, Sänger, Tänzer, Chöre, Bands und Ensembles aller Genres werden diese Konzerte gestalten. Auch Gäste aus Dänemark sind zu erwarten, da das Kraftwerk im Heimatland des DONG-Konzerns nicht unumstritten ist. Alle Künstler treten ohne Gage auf. Es ist allein das Engagement für unsere Region, das sie wirken läßt. Am Ende des Abends wird am Ausgang für die anfallenden Prozeßkosten im Verfahrensstreit um das Steinkohlekraftwerk in Lubmin gesammelt.

Vorgegeben durch das von Philipp Nicolai geschaffene Kirchenlied "Wachet auf!" werden Künstler und Ensembles instrumental und vokal zur Aktivität rufen. Die Spannbreite geht dabei vom Tanz über die Musik von Kammerensembles und Einzelinterpreten bis hin zu pop-und rockmusikalischen Bereichen. Professor Konrad Ott, der Mitverfasser des Aufrufs "Appell an die politische Vernunft und Zukunftsverantwortung", wird zu Beginn grundlegend zur geplanten Ansiedlung des Steinkohlekraftwerkes in Lubmin Stellung nehmen und über den aktuellen Stand des Verfahrens referieren. Natürlich wird es auch möglich sein, die Volksinitiative gegen das Steinkohlekraftwerk durch eine Unterschrift auf den ausliegenden Listen zu unterstützen.

In Fortsetzung der Reihe sind mehrere Konzerte geplant. Die Initiatoren sind u.a. im Gespräch mit Konstantin Wecker, Wenzel, Christoph Sell, Gerhard Schöne sowie Bands und Ensembles aus MV und ganz Deutschland.

 


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